Atelier werke und werte

Raum für Möglichkeiten

14. August 2017
von Birgit
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neugierig und du so?!

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig“ sagt Albert Einstein

Meine Mutter sagt, ich konnte es nicht abwarten in die Schule zu gehen. Lernen wollte ich! Dieser nahezu unstillbare Reiz, Neues zu erfahren, ist dann in der Bulimierealität unseres Schulsystems verloren gegangen. Zum Glück nur kurzfristig.

Heute ist meine Wohnfläche zu einem großen Teil mit Büchertürmen übersät. Vieles mag ich weggeben und nach dem Motto simplify your life auf Wesentliches beschränken. Meine geliebten Bücher, diese Wissensschätze nicht! Es beruhigt mich zutiefst, diese Gehirnerweiterung um mich zu wissen und mich an guten Worten laben zu können.

Eine Studie des Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck hat ergeben: je neugieriger der Mensch, desto erfolgreicher ist er im Berufs- und Privatleben. Denn neugierige Mitarbeiter setzen Ideen in die Tat um.

Laut Merck Neugier Studie 2016 besteht diese treibende Kraft unseres Fortschritts und unserer Entwicklung aus 4 Dimensionen:

  • Wissbegierde gegenüber dem Unbekannten
  • Offenheit gegenüber anderen Blickwinkeln
  • Stresstoleranz 
  • Kreativität, neue Wege für Probleme zu finden.

Und, mein Reden, eine überdurchschnittliche Kreativität ist dabei besonders wichtig, um erfolgreich und innovativ zu sein.
Wer regelmässig mitliest weiß: Eine kreative Haltung kann entwickelt werden!
Kreativität entsteht übrigens im episodischen Gedächtnis. Dieses stellt Verbindungen zwischen einzelnen, im Gehirn gespeicherten Informationen her. Es verknüpft erlebte Ereignisse zu Einsichten und stellt Zusammenhänge her.
Ein offener Geist ermöglicht uns neue Perspektiven oder ein Problem aus einer anderen Richtung zu betrachten.
Meine Neugier hat mich auch erforschen lassen, was sich positiv auf die Entwicklung einer kreativen Haltung auswirkt.
Daher weiß ich nicht nur aus eigener Erfahrung um die Kraft von Räumen, und wie positiv sich eine kreative Haltung auf das Immunsystem auswirkt.
Mein Atelier ist inzwischen bestens für Inspiration, Begeisterung und persönliche Weiterentwicklung ausgestattet.
Hier kannst du an Wänden malen, oder auch die Hände in Farbe tauchen. Eine einzigartige Erfahrung, wie meine Gäste sagen.

Möchtest du etwas über deine eigene Kreativität wissen?! Hier hab ich einen sehr schön animierten Test gefunden und entdeckt, dass es sogar ein ganzes Curiosity-Netzwerk gibt.

Diese Gemeinschaft hat das Ziel, die Botschaft der weiterzutragen…was auch ich hiermit tue 🙂

Genug Gründe neugierig zu werden?!

Ansonsten freue ich mich über Fragen, Empfehlungen, Austausch oder Atelierbesuch

und mit den Worten von Galileo Galilei „Die Neugier steht immer an erster Stelle, des Problems das gelöst werden will“ verabschiede ich mich bis bald

stay inspired ¡

Eure Birgit

Künstlerin und BusinessMuse

28. Mai 2017
von Birgit
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BrainKick #3

Da ich eigentlich kein Freund dieser Geste bin, steht sie doch meistens für unterdrückte Wut, freue ich mich umso mehr über einen schöne NEUE SICHTweise dazu! Wozu? Dem Fäusteballen!

ZWEI FÄUSTE FÜR EIN HEUREKA!

In einem Experiment von Lernpsychologen baten die Forscher um Ruth Propper von Montclair State University in New Jersey (USA) Versuchspersonen, sich eine lange Wörterliste einzuprägen um sie kurz darauf möglichst vollständig wiederzugeben. Jeweils vor der Lern-und Abrufphase pressten die (rechtshändigen) Probanden einen Gummiball 90 Sekunden lang mit der Rechten fest zu, und zwei weitere wechselten jeweils zwischen rechter und linker Hand.

Das erstaunliche Resultat: Wer die Faust vor dem Einprägen rechst und vor der Wiedergabe links geballt hatte, konnte sich im Schnitt an die meisten Begriffe erinnern. Messungen der Hirnströme (EEG) hatten zuvor gezeigt, das einseitiges Ballen der Fäuste die gegenüberliegende Hirnhälfte anregt. Die Forscher vermuten daher, dass der linke Frontallappen vor allem am Abspeichern von Informationen beteiligt ist, während der rechte zum Abruf von Erinnerungen beiträgt.

Was für eine wunderbare unorthodoxe Lernhilfe und mal wieder die Bestätigung für mich, mehr BrainGym bitte!!

Und wenn ich demnächst jemanden die Faust ballen sehe, dann macht er sicher gerade ein Gedächtnistraining, Wut aufstauen ist schliesslich völlig ungesund.

 

In diesem Sinn

bleiben wir inspiriert¡

7. Mai 2017
von Birgit
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so wie es ist, so soll es sein

 

 

eine meiner Lieblingskarten aus der CYY Kollektion:

Das Leben muss nicht perfekt sein um wunderbar zu sein

Ja, ich kann strahlen und glücklich sein OBWOHL in meinem Leben (noch) nicht alles ideal ist. In meiner Arbeit erlebe ich fast täglich Menschen und ihren Blick auf das, was nicht perfekt ist. Das, was mißlungen ist. Das, was noch nicht erreicht wurde.

Opfermenschen jammern dann über die Umstände, die Anderen, das Wetter oder sonst etwas.

Die Wenn-Dann Menschen erlauben sich das glücklichsein erst, wenn sie dann dies oder das haben, können, sind…

Doch wie wäre es stattdessen mit:

So, wie es ist, so soll es sein?!

Kann ich nicht Dinge, Umstände oder mich ändern UND den Moment als perfekt und wunderbar anerkennen? Fühlt es sich nicht schöner an? Hin zu und nicht weg von! Die Möhre kauen und dabei weitergehen.

Ich habe nicht immer Einfluß auf das, was geschieht, aber IMMER darauf, wie ich damit umgehen möchte.

Oder auch, worauf ich meine Wahrnehmung richte.

Ich hatte in den letzten Wochen reichlich Gelegenheit, die Kraft dieser Haltung zu testen. Ob gehackte Homepage, gestohlenes Laptop, eine desaströse Renovierung und noch so einiges Existentielles mehr. Ich bin sehr dankbar, in den letzten Jahren meinen Wahrnehmungsmuskel und meine sowieesistsosollessein-Haltung entwickelt zu haben.

Jeden Tag trägt mich das und lässt mich gelassen auf das Positive schauen und den Rest Stück für Stück regeln, denn:

Mein Leben muss nicht perfekt sein um wunderbar zu sein

In diesem Sinn

bleiben wir inspiriert ¡

 

Unwiderstehlich

1. März 2017
von Birgit
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Unwiderstehlich

ist für mich das frische Grün, das ich seit ein paar Tagen in seiner Durchbruchstimmung fast fühlen kann! Greenery ist übrigens auch die Farbe dieses Jahres und ich begrüße diese Wahl sehr. Ist doch Grün die Farbe der Mitte, der Neutralität, beruhigend, ohne zu ermüden. Die Farbe Grün fördert Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Ausdauer, Toleranz und Zufriedenheit. Natur halt und ich hätte schon eine Idee, wessen Räume ich gern in dieser Farbe streichen würde, da müsste dann aber sicher etwas Gold weichen…

Weichen musste auch der Inhalt meines Ateliers. Wer dort im Augenblick vorbeiflaniert, sieht, dass meine Schaufenster liebevoll beschriftet und verklebt sind. All der bunte Inhalt ist in einem Storage untergebracht und nun wird innen kräftig gebohrt und gewerkelt, damit ich im Mai eine frische Fläche mit noch mehr Möglichkeiten eröffnen kann und mit noch mehr Inspiration.

„Es brennt in mir ein Verlangen, in Einfachheit groß zu werden“ – Paula Modersohn Becker

A propos Inspiration. Ja, liebe Paula, inspiriert! Das hast du mich in den letzten Tagen! Inspiriert und berührt! Schon als ich in Worpswede im vorletzten Jahr mit einer Malgruppe im Modersohn-Beckerschen Haus stand, konnte ich mich den Bildern dieser besonderen Frau nicht entziehen. Ihre Geschichte hat uns an dem Tag alle sehr berührt. Nun sollte mir vor ein paar Tagen ein Buch mit Briefwechsel aus ihrem Leben in die Hände fallen und ich konnte es einfach nicht aus Händen und Gedanken legen. Aus diesem Grund heute ein paar Worte zu ihr.

Paula Modersohn ist tragisch nach der Geburt Ihres ersten Kindes mit 31 an einer Embolie gestorben – „wie schade“ waren ihre letzten Worte. Sie wurde zu Lebzeiten nicht geachtet bis verspottet ob der vermeintlich groben Malweise. Als sie es in Worpswede nicht mehr aushielt, machte sie sich erneut auf nach Paris, dem damaligen Zentrum der Kunst. Ihrem Ehemann wurde daraufhin empfohlen, sie als verrückt einweisen zu lassen. Zu dieser Zeit keine Seltenheit sich renitenter Ehefrauen auf diese Weise zu entledigen. Doch sie hat einen Mann geheiratet, der sie wohl wirklich geliebt, unterstützt und der zu guter Letzt auch ihre Arbeit anerkannt hat. Modern, ihrer Sache beeindruckend sicher, greift sie, wie auch Picasso zu dieser Zeit, zu maskenhaften Formulierungen um das Abbild auszutreiben. Das Abbilden vermeiden und dennoch das Portrait zu wählen. Wie faszinierend.

Eine mutige Frau mit einem so spürbar enormen Drang, sich als Künstlerin zu behaupten und zu entwickeln. Bedenke, zu dieser Zeit durften Frauen in Deutschland noch nicht an den Akademien studieren. Ihnen wurden künstlerische Fähigkeiten abgesprochen, sie hatten ihren Platz in der Küche und in der Versorgung ihrer Männer.

„Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat“

Ja, ihre Geschichte, ihre reifen Worte und ihre klare, mutige Haltung haben mich berührt. Sicher nicht zuletzt auch aus dem Grund, auch heute noch zu sehen und zu erfahren, wie herausfordernd es ist, sich gleichzeitig Familie und der eigenen Berufung zu verschreiben. Oder auch, sich der Kunst zu verschreiben um womöglich auch noch davon leben zu wollen ;-). Daher widme ich diesen Beitrag all den mutigen, klugen und großartigen Frauen, die Entwicklung voran tragen und all den klugen Männern, die sie darin unterstützen und sich nicht bedroht fühlen.

Ich empfehle den Besuch der Ausstellung im Bucerius Forum noch bis zum 01.Mai. Auf jeden Fall lohnt es sich, auch den kurzen Film zu sehen, der dort gezeigt wird und in dem viele ihrer Briefe zitiert werden.

Im wundervoll traditionellen Holi Kino in Harvestehude läuft zur Zeit auch noch der Film über Paula. Schöne Bilder, schöne Geschichte, in künstlerischer Freiheit für meinen Begriff etwas stark einem Liebesfilm angepasst.

Liebe Paula, ich danke dir für das umfangreiche Werk, dass du in den wenigen Jahren deines Lebens geschaffen hast.

Danke für deine Lebenslust und deine Klugheit und die Liebe zur eigenen Entwicklung.

Denn darum geht es doch, oder?!

„Wir haben uns ja die Hände gereicht, um mit vereinten Kräften feiner zu werden, denn wir sind ja noch lange nicht auf unserem Höhepunkt, ich noch LANGE nicht und Du auch nicht, Lieber, Gott sei Dank! Denn Wachsen ist ja das Allerschönste auf dieser Erde.“

Ein gutes Schlusswort für heute!

In diesem Sinn

bleiben wir inspiriert¡

3. Januar 2017
von Birgit
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..und jedem Anfang

sicher geht es Dir wie mir und in deinen Gedanken führst du meine Zeilen automatisch fort
..wohnt ein Zauber inne.
ein wunderschönes Gedicht hat Hermann Hesse uns damit geschenkt.

 

Ich bin ein Anfänger.

Und darin bin ich wirklich gut.

Immer wieder habe ich mutig etwas Neues angefangen. Nichts festhalten, ist ein Leitsatz von mir. Und: Du kannst nur haben, was du auch nicht haben kannst. Ein wirklich kraftvoller Satz wenn er erst einmal verstanden wurde!

Darum habe ich in den letzten Wochen damit begonnen, das Ganze mal von Ende her zu betrachten. Bin also mit dem Ende angefangen 😉

Ausgelöst von den vielen Nachrichten um mich herum und einer Krankheit, dachte ich in den letzten Monaten eh schon viel über das Thema Endlichkeit nach.

Ulrike Scheuermann* schreibt dazu: über den Tod nachzudenken, hilft uns beim Leben. Denn erst seine Begrenztheit macht das Leben wertvoll. Wir tun nicht mehr alles – sondern nur das, was für uns tatsächlich zählt. Und das ist der Schlüssel zu einem wirklich erfüllten Leben.

Ich habe mich noch einmal sehr intensiv mit meinem WARUM? Also dem Sinn meines Lebens beschäftigt. Was tue ich und womit bereichere ich die Welt? Was macht mich einzigartig?

Wer möchte ich am Ende sein?

Die Frage lautete nicht, wie so oft: Was soll ich als nächstes tun? Sondern: Wo möchte am Ende sein?

Wie kann ich einen Unterschied machen – für mich und für andere?

Die meisten Menschen beginnen damit, von „außen nach innen“ zu kommunizieren. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen im Coaching. Erst das WAS sie tun und dann hört es meistens nach dem WIE schon auf. Das fällt uns leicht, ist naheliegend. Meine Frage nach WARUM wird oft nur mit einem Schulterzucken beantwortet.

Inspirierte Führungspersönlichkeiten oder Organisationen hingegen denken, handeln und kommunizieren „von innen nach außen“. Sie beginnen mit ihrem WARUM!

Nietzsche sagt dazu: Wer ein WARUM hat, erträgt fast jedes WIE.

Grund genug, oder?

Es gibt dazu einen wirklich guten  TED-Beitrag von Simon Sinek

 

Mein WARUM ist ganz klar und das fühlt sich nicht nur gut und kraftvoll an, sondern lässt mich auch viel klarer mit meiner Zeit, mit Aufträgen, Kunden, Freunden et.. umgehen.

Jedem lauten polarisierenden FacebookPost der letzten Wochen, konnte ich meine Haltung für Frieden, Vertrauen, Miteinander, Ko-Kreativität entgegenhalten.

Wenn ich mir nicht die Mühe mache, vom Ende her zu denken, dann ist es für andere oder äußere Umstände leichter, mich in eine andere als meine Richtung zu drängen.

Zugegeben, keine leichte Kost zum Start ins Jahr!

WARUM ich das schreibe?! Weil ich dich ermutigen, nein eigentlich schubsen möchte, DEIN Leben zu leben. Dich mit Deinem WARUM zu beschäftigen.

 

FANG AN

AN FANG

 

und den Zauber zu spüren, der davon ausgeht

in diesem Sinne

bleiben Sie inspiriert¡

Ihre und Eure Birgit Dierker

PS: Es gibt noch ein paar Plätze für das diesjährige Create Your Year; Schwerpunkt: Haltung

2017 Workshop – Schwerpunkt HALTUNG

 

*Ulrike Scheuermann, Buchtip: Wenn morgen mein letzter Tag wäre

 

17. Oktober 2016
von Birgit
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Raus mit Euch!

Der Herbst war schon immer eine meiner Lieblingsjahreszeiten, denn es wird bunt!

Wer verbindet die glatten, frischgeborenen Kastanien nicht sofort mit der Kindheit und der großen Freude des Findens und Fühlens. Wie unfassbar schön ist das Laubwerk! Ein fulminantes Farbspektakel zum Ende des Jahres, als ob es noch einmal darum ginge, unsere Farbbatterien vor dem Winter aufzuladen.

Das allein genügt sicher schon, um sich die Mütze auf die Ohren zu ziehen und rauszumarschieren. Wer nun denkt, dass zwischen den Ohren noch ein paar rationelle Gründe benötigt werden, findet sie hier:

Zuerst einmal ganz banal die Tatsache, dass du durch Bewegung vielerlei Leiden quasi einfach davonläufst.

Ist es nicht unglaublich, dass regelmäßiges Spazierengehen (fünf Mal pro Woche à 30 Minuten)

  • Stress schon nach 10 Minuten lindert
  • Müdigkeit verfliegen lässt
  • Das Immunsystem stärkt
  • Das Alzheimerrisiko halbiert
  • Das Risiko für viel Krebsarten senkt
  • Das Risiko für grünen Star reduziert
  • Heisshungerattaken auf Schokolade mäßigt usw. usw.

Was ich bis vor kurzem nicht wusste, ist, dass die entspannende Wirkung der Natur so intensiv wirkt, dass wir uns nicht mal in ihr aufhalten müssen um ihre Wirkung nutzen zu können. STOP das ist keine Aufforderung sich nicht zu bewegen sondern lediglich ein weiterer Aspekt!

Also bereits beim Betrachten von Bildern der Natur, reduzieren sich Blutdruck, Herzfrequenz, Muskelspannung, Hautleitfähigkeit und Cortisolspiegel. ..und noch mehr. Der Anblick von Naturlandschaften verstärkt zudem positive Gefühle, verbessert die geistige Mobilität und verlangsamt kognitive Ermüdungerscheinungen.

 

WOW oder?!

 

Ich gehe so oft es geht mit meinen Klienten zum Coaching an die frische Luft. Ein Gang um den Weiher hinter meinem Atelier ist wunderbar geeignet, um sich warmzulaufen und erste Erkenntnisse zu sammeln. Mit diesen können wir dann hinterher prima im Atelier der Möglichhkeiten weiterarbeiten. Vor ein paar Tagen habe ich eine Mediation in den englischen Garten gelegt und mir von frischen Kastanien assistieren lassen.

Und wusstest du, dass achtzig Prozent aller kreativen Ideen und Problemlösungen außerhalb des normalen Denkprozesses und der gewohnten Umgebung entstehen?! Bringen wir uns in Bewegung, zeigen sich uns andere, kreative, unerwartete Lösungen und Möglichkeiten.

Bionik ist ein gutes Beispiel dafür.

So, wer nun noch immer nicht wie ich ein Riesenfan von Mutter Natur ist, für den ein paar Perspektiven der letzten Tage.

 

Minden im englischen Garten img_4346 hinterm Deich kurze Pause am Watt Weitblick an Kohlfeld - Erfurt

Ich werde mich jetzt kuschelig anziehen, und noch eine Runde um den Weiher gehen.

 

In diesem Sinne

 

bleibt kreativ!

 

Eure Birgit, Künstlerin und Muse

 

 

11. September 2016
von Birgit
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Wort zu verschenken

Heute mal aus aktuellem Anlass kurz und knackig!

 

Allüberall höre ich immer wieder, wie Menschen sich ihre Meinung über sich in den Kopf hämmern:

Ich bin …

ich kann…

ich war immer schon…

 

STOP!

 

Du bist heute was du gestern gedacht hast

Du bist morgen was du heute denkst!

 

Denkst du förderliche Gedanke über dich sein. GUT !

Bei allen anderen grätsche ich gern nach erfolgter Einladung 😉 hinein und biete ein Wort an. 4 einfache Buchstaben, die einen Unterschied machen und die die Tür öffnen für Veränderung. Na?! Neugierig?!

 

Ganz einfach!

 

Willst du etwas verändern, füge in deinen Satz ein

 

       NOCH

 

…. ich bin – noch – faul

ich kann – noch – nicht fliegen

ich bin – noch – morgens immer so müde

tbc

 

fühlt sich sofort besser an und wirkt! Versprochen

 

beim nächsten Mal schreibe ich darüber, wie du mit deiner Wirbelsäule deine Gedanken ändern kannst

 

in diesem Sinn

bleiben Sie kreativ

 

Birgit Dierker

mit Ideen für 10 Leben

Zukunft Entwicklung

11. August 2016
von Birgit
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Zukunftsfähigkeit: Es reicht nicht, zu wissen

The greatest danger in times of turbulence is not the turbulence―
It is to act with yesterday’s logic.

Peter Drucker

Wie geht Zukunft? Wie wird man zukuntfsfähig? In Zeiten voller Verunsicherung und Wandel erlebe ich in sehr vielen Organisationen neben dem Wunsch nach Erneuerung vor allem eins: Widerstand. Sobald die Unternehmen merken, dass etwas wirklich Neues kommt, kommt eine Liste mit Einwänden.

Mit diesem „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ Denken kommen wir nicht weiter.

Das mit dem Fisch

Gern wird behauptet, die Mitarbeiter seien schuld, weil sie Widerstand gegen Veränderungen leisten. Doch seien wir mal ehrlich: wie würde jeder von uns reagieren, wenn man uns a) nicht in die Planung der Veränderung einbezieht und b) uns nicht die Rahmenbedingungen schafft, in denen wir uns für die Veränderung begeistern können?

Ein Hund kann die Angst bekanntlich riechen. Ein Mitarbeiter nimmt die Angst seiner Führungskraft genau so sicher wahr. So lange das Management die „wasch mich aber mach mich nicht nass“ Strategie fährt, transportiert es seine eigene Angst in die Kommunikation und ist somit kontraproduktiv für die Veränderung.

„Der Fisch stinkt vom Kopfe her“ – sagt man dazu bei uns im Norden.

Streicheleinheiten

Was in den meisten Veränderungsprojekten zu kurz kommt, ist das Anerkennen des bereits Erreichten. Weil jahrelang propagiert wurde, man müsse nur eine gute Vision haben, guckt kaum einer wertschätzend auf den Status Quo. Zukunftsfähigkeit resultiert ganz sicher nicht aus Innovationen allein, Zukunftsfähigkeit braucht einen Rückgrat, der in der Vergangenheit gebildet wurde.

Und weil nun diese Erkenntnis schon mehrere Köpfe aufgesucht hat, sind zahlreiche neue Methoden entwickelt worden. So arbeitet man zum Beispiel in der Appreciative Inquiry ausschließlich mit dem Blick auf das Gute in der Situation. Zukunftsszenarien werden entwickelt, indem man das Gute noch größer macht, statt auf Mangel und Fehler zu schauen. In der Praxis erleben die meisten diese Art von Fokus als verwirrend, weil wir für so viel Gutes nicht vorbereitet sind und uns anscheinend „Muskel“ im Gehirn fehlen, den Blick auf das Gute zu richten, ohne in die „nicht geschimpft ist Lob genug“ Mentalität zurück zu fallen und somit ist auch das kontraproduktiv für die Veränderung.

Betroffene verantwortlich machen

Früher hieß es „man muss Betroffene beteiligen“. Das führte meistens dazu, dass tonnenweise Kommunikationsmaterial verschickt worden ist. Workshops und Vollversammlungen fanden statt, damit bloß keiner sich beschweren kann, man hätte ihn nicht eingebunden in den Veränderungsprozess.

Was am Ende blieb, wissen wir. Im Durchschnitt sind nur 35% der Veränderungsprojekte erfolgreich. Die Gründe hierfür werden immer wieder untersucht, ohne dass es an dem Ergebnis etwas ändert. Dabei gäbe es so viele Möglichkeiten, Dinge neu anzugehen und eine Veränderung anders zu gestalten als es bisher geschah. Zukunftsfähigkeit wird dabei eine Verwandte von Nachhaltigkeit.

Wie wäre es?

Wie wäre es zum Beispiel, wenn nicht das Management für den Erfolg verantwortlich ist, sondern das gesamte Team? Wenn jeder einen Teil des Unternehmenserfolgs verantwortet, fangen die Gehirne an, anders zu denken. „Was brauchen wir, um erfolgreich zu sein?“ ist eine kraftvolle Frage. Und dann verwandelt sich auch die Rolle der Führungskraft vom „Überbringer der bösen Nachrichten“ zum Rahmengeber, Unterstützer, Coach und Verbündeten. Eine neue Kultur der Veränderungsbereitschaft entwickelt sich.

Die Voraussetzungen dafür sind gut: 84% der deutschen Angestellten sind überzeugt, dass ihre Führungskräfte ihre Arbeit überwiegend richtig machen. Dies ist Ergebnis der repräsentativen Forsa-Studie „Was ist richtig?“, die im November 2015 unter rund 1.000 Mitarbeitern durchgeführt wurde (Quelle: Haufe Akademie). Gleichzeitig ist klar, dass nur Organisationen, die bereits einen bestimmten Level der Entwicklung erreicht haben, mit solchen „Experimenten“ vorankommen. Und es ist zu vermuten, dass nur solche Organisationen auf lange Sicht zukunftsfähig sind.

Inspiration

In einer Zeit, wo die Technik uns immer deutlicher begleitet, wissen wir immer noch nicht, wie viel unseres menschlichen Potenzials ungenutzt bleibt. Wir optimieren Prozesse und Organigramme, erfinden neue Modelle für bereits bekannte Phänomene. Reicht das? Oder werden wir von der Dynamik und der Komplexität des Neuen überrollt?

Viele Fragen schwirren im Raum:

  • Wie lange wird es noch Organisationen geben?
  • In welche Richtungen entwickeln sich Unternehmen?
  • Mit welchen Modellen kann man diese Entwicklungen strukturieren und greifbar machen?
  • Wie können wir der Komplexität standhalten?
  • Was können wir tun, um Personen und Organisationen anhand des vorgestellten Modells weiterzuentwickeln?

Wir wissen mittlerweile so vieles über Wandel und Veränderungen, doch aus irgendeinem Grund scheint uns dieses Wissen nicht zu helfen. Vielleicht beschäftigen wir uns mit der falschen Seite der Medaille?

Zukunft Handeln BusinessMusen

Handlungsimpuls

Versuchen Sie, eine wertschätzende Bestandsaufnahme Ihrer Organisation in Bezug auf folgende Themen zu machen:

  • Zukunftsfähigkeit
  • Entscheidungsfindung
  • Belohnungssysteme
  • Führungsverständnis
  • Definition von Erfolg
  • Kommunikationsmuster
  • Werte
  • Rolle der Nachhaltigkeit
  • Akzeptiertes Verhalten
  • Lernkultur
  • Stellenwert von Kunden
  • „blinde Flecken“

Wertschätzend heißt, mit Liebe und Achtung zu dem, was bereits da ist. Weil es eine ungewohnte Betrachtungsweise ist, braucht es vielleicht ein paar Anläufe.

Wie geht Zukunft?

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Ihre Birgit Dierker,

Bilderquellen: Unsplash, Wikimedia

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Nadja Petranovskaja entstanden und ursprünglich auf wirdemo.de (Initiative Wirtschaftsdemokratie) erschienen.

4. April 2016
von Birgit
4 Kommentare

Palma und was das mit Durchhalten zu tun hat

Wer sich in dem, was er ist, nicht ausdrückt, verpasst die Möglichkeit zu erkennen, wer er ist.“ – Bieri

Heute ein paar Gedanken zu einer Zutat, die für das Gelingen eines erfolgreichen Lebenskunstwerkes von entscheidender Bedeutung ist.

Gern wird sie übersehen, ignoriert oder auch umgangen.

Der treue Leser meines Blogs kennt meine Begeisterung über den kreativen Prozess. Die Freude am Schaffen, der immer wieder wichtige Hinweis auf die so unerlässliche Phase der Inkubation..

Genau

Nichts tun

Entfremden

Duschen

Oder eine Tasse Tee trinken

So weit, so gut

Doch wenn dann die zündenden Idee auftaucht, die Intuition spricht, dann, ja dann kommt die Umsetzungsphase, und daran scheitern so viele. Dann ist eine entscheidende Zutat gefragt

Durchhaltevermögen

Dazu eine kleine Periode aus meinem Leben.

Ich bin gestern aus Palma zurückgekommen. Menschen, die mich schon lange begleiten wissen, wie lange auch diese Facette meines Traums in meinen Gedankenbildern präsent war.

Bereits vor 15 Jahren habe ich das erste Mal sehnsuchtsvoll meine Nase an den Fenstern DER Galerie plattgedrückt. Dort würde ich gern meine Bilder zeigen! Unvorstellbar noch!

Nun, viele, viele Jahre später, gehen meine Arbeiten auf die Reise, Ihnen wird ein schönes Plätzchen eingeräumt und sie werden mit dem schönen Gefühl verpackt, das sich einstellt, wenn Träume wahr werden, das eigene Leben aufgeht und alles einen Sinn gibt.

Immer habe ich bei meinen Besuchen auf der Insel, einer meiner liebsten Plätze, kleine Samen gesät und sie immer wieder gegossen. Nun durfte ich reichlich ernten und bin sehr dankbar, nicht nur von der Galerie ausgewählt worden zu sein, sondern mit Vivian Borsani auch noch eine Künstlerin getroffen zu haben, mit der ich nun eine 4 wöchige Ausstellung im Santa Catalina-Viertel eröffnet habe. Die Vernissage war großartig und ein voller Erfolg.

So ist das mit dem Erfolg, er erfolgt.

Den Boden bereiten, säen , ernten.

Immer mal wieder begegnen mir Aussagen, die sofortiges Glück, sofortige Zufriedenheit versprechen. Coachingausbildungen, die dich nach nur einem WE qualifizieren, mit den Systemen anderer zu arbeiten. Das ich persönlich nichts davon halte und mein Straße zum Glück schon sehr lang ist, ist meinem Lebenslauf zu entnehmen.

Es gibt keinen Plan von unserem Leben, aber du kannst Träumen

Den Boden bereiten

Säen

Ernten

Und dann FEIERN

Gern unterstütze ich dich in den inspirierenden Räumen meines Ateliers dabei, DEINE Träume zu verwirklichen, oder auch einfach wieder zu träumen.

Warum ich Palma so liebe?! unschwer zu sehen 🙂

in diesem Sinne

bleibt inspiriert!

Eure Birgit

PS:  mehr Bilder gibts auf Instagram

Blütenweg Fischernetzfarben ins meer rooftop rooftopgaudi stuhl

15. Februar 2016
von Birgit
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Sprachlos

Mein Plädoyer für mehr Kommunikation ohne Worte und warum mir Zahlen bei der Erklärung helfen, doch zuerst:

Ich sollte es wieder tun!

Durch die Komplexität meiner Emotionen entstanden, Ausdruck des eben NICHT Aussprechlichen. Und trotzdem sollte ich es wieder tun!

Ein Bild sagt doch mehr als tausend WORTE ?! Kurz kramte ich im Wortschatz zwischen meinen Ohren herum, weil mein brav auf:

du musst eine Frage, die dir gestellt wird, beantworten-konditionierter Verstand sofort ansprang, doch:

Zack! Ein zweiter Impuls! Es tat sich mir die SCHATZTRUHE all dessen auf, was ich in den letzten Jahren intensiv und mit viel Selbsterfahrung gesammelt habe. All das Wissen, das wir ICHWILLABERVERSTEHENMENSCHEN alles durch den Diener unseres Verstandes, der Sprache ausdrücken wollten.

UPS- ein (bei mir) gänsehautaufstellender, leidenschaftlicher Vortrag drohte sich den Weg aus meinem Mund zu bahnen. Zack, der nächste Impuls lies mich gerade noch rechtzeitig stoppen! Ich zog stattdessen die Mundwinkel hoch und fragte: Was sehen Sie denn darin?

Zack! Pariert! Wer fragt führt!

Doch einmal getriggert, will ES raus. So sind hier also mal wieder ein paar Gedanken über das warum, wie und überhaupt.Wenn sie brav lesen, belohne ich sie mit einer Geschichte……

ups zu spät..den vollständigen Artikel finden Sie demnächst im Buch wieder

in diesem Sinne

bleiben Sie inspiriert!

Ihre Birgit Dierker